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DeviceMed: „Für die USA verliert Europa infolge der MDR an Bedeutung bei Neuprodukten“

Wie blicken amerikanische Hersteller von Medizinprodukten auf die aktuelle Lage in Deutschland und Europa? Dies und mehr erklärt Dr. Max Kley im Interview mit Devicemed.

Dr. Max Kley, CEO von Freudenberg Medical: „Nicht wenige Amerikaner erwarten eine Auslese und Konsolidierung unter den kleinen und mittelständischen Herstellern von Medizinprodukten in Europa.“

(Bild: Reinhardt / Devicemed)

Amerikanische Unternehmen sind vorsichtiger bei der Auswahl ihrer Lieferanten

Negative Einflüsse auf die Innovationsfähigkeit befürchtet

Recycling von Medizinprodukten aus Kunststoff

Im Sommer 2019 ist Dr. Max Kley, CEO von Freudenberg Medical, nach Massachusetts (USA) gezogen, um in Beverly bei Boston die globale Zentrale des Unternehmens anzusiedeln. Wie kaum ein anderer kennt er den weltweiten Markt für Medizintechnik und dessen Mechanismen. Bei seiner Deutschland-Visite anlässlich der Compamed hat DeviceMed mit ihm über die aktuelle Lage der Branche gesprochen.

Herr Dr. Kley, anlässlich der Compamed hat Marcus Kuhlmann, Leiter Medizintechnik im Industrieverband Spectaris, von Hamsterkäufen infolge des Handelsstreits zwischen den USA und China berichtet. Können Sie das bestätigen?

Nein, das können wir nicht feststellen. Was wir dagegen spüren ist, dass amerikanische Unternehmen vorsichtiger bei der Auswahl ihrer Lieferanten sind. Sie stellen Lieferketten um und kaufen weniger in China ein, dafür vermehrt in Vietnam und auch Malaysia. Auch in Costa Rica gibt es eine hohe Dynamik. Davon profitieren wir, betreiben wir dort doch schon seit 2012 eine Fertigung für Katheter und minimal-invasive Systeme. Weniger nachgefragt sind dagegen Zulieferer aus Puerto Rico und Mexiko.

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